- Portionen1 Schale
- Vorbereitung15 Min.
- Ruhezeit30 Min.
- SchwierigkeitEinfach
In Peru begleitet Ají verde Kartoffeln ebenso wie Mais oder gegrilltes Hähnchen. Die traditionelle Version wird mit Frischkäse gebunden; hier sorgen eingeweichte Cashewkerne für dieselbe Cremigkeit und halten sie rein pflanzlich. Huacatay, die schwarze Minze der Anden, verleiht ihr den unverwechselbaren Duft — ersatzweise kommt eine Mischung aus Minze, Basilikum und Koriander nahe.
Zutaten
- 2 Ají amarillo (oder 1 milde grüne Chili)
- 1 großer Bund Koriander
- 10 Huacatay-Blätter (oder 5 Minz- + 5 Basilikumblätter)
- 60 g Cashewkerne, 2 Stunden eingeweicht
- 1 Knoblauchzehe
- Saft von 1 Limette
- 3 EL Olivenöl
- Salz
Zubereitung
Die Cashewkerne 2 Stunden in kaltem Wasser einweichen, dann abgießen. Die Ají amarillo entkernen und die weißen Scheidewände entfernen, die den größten Teil der Schärfe tragen.
Koriander, Huacatay, Ají, Knoblauch, Cashewkerne, Limettensaft und Olivenöl in den Mixer geben. Zu einer glatten Creme mixen, bei Bedarf etwas Wasser zugeben.
Mit Salz abschmecken und einige Sekunden weitermixen. 30 Minuten kalt stellen: Die Sauce wird dicker und ihre Aromen entfalten sich.
Mit Mais, gedämpften Kartoffeln, Fladenbroten oder als Dip servieren. Hält sich 3 bis 4 Tage im Kühlschrank.

