Hier findest du die Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden: unser Verständnis von entzündungshemmender Ernährung, welchen Platz Gluten und tierische Produkte in den Rezepten haben, wo sich andine Zutaten auftreiben lassen, und einige praktische Hinweise zur Aufbewahrung.
Der Ansatz
Was ist eine entzündungshemmende Ernährung?
Es ist eine Art zu essen, die Lebensmittel in den Vordergrund stellt, die mit einem geringeren Maß an niedriggradiger chronischer Entzündung in Verbindung gebracht werden: Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, gute Fette, Kräuter und Gewürze. Zugleich hält sie ultraverarbeitete Produkte, raffinierten Zucker und übermäßigen Alkohol klein.
Es ist keine Diät im strengen Sinne, mit Verboten und Zeitplan — eher ein flexibler Rahmen, in dem jedes Rezept dieser Website steht. Die Forschung dazu ist umfangreich, aber weiterhin im Gange, und die Wirkung fällt von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich aus.
Können diese Rezepte ärztlichen Rat oder eine Behandlung ersetzen?
Nein, und das ist wichtig. Diese Website teilt Rezepte und Orientierung rund ums Essen; sie gibt keine medizinischen Ratschläge und ersetzt weder eine Diagnose noch eine Behandlung noch die Begleitung durch Fachpersonal.
Wenn du mit einer chronischen Erkrankung lebst, schwanger bist oder stillst, Medikamente einnimmst oder eine größere Ernährungsumstellung planst, sprich zuerst mit deiner Ärztin oder einer Ernährungsberatung. Für Kinder gilt das ganz besonders.
Die Rezepte
Sind eure Rezepte vegetarisch oder vegan?
Alle unsere Rezepte sind vegetarisch, mit einer Ausnahme: ein Lachs-Gravlax.
Ein guter Teil davon ist zudem vollständig vegan — du findest sie über den Filter « Vegan ». Die übrigen enthalten je nach Rezept Ei, Butter, Honig, Joghurt oder Käse. Jedes Rezept zeigt seine Kennzeichnungen oben auf der Seite, und mehrere schlagen eine vegane Variante direkt in der Zutatenliste vor.
Sind wirklich alle Rezepte glutenfrei?
Ja. Keines verwendet Weizen, Gerste, Roggen oder Dinkel. Wir kochen mit Mehlen und Körnern, die von Natur aus glutenfrei sind: Buchweizen, Reis, Quinoa, Amaranth, Kañiwa, Teff, Mais, Maniok und Kichererbse.
Ein wichtiger Hinweis bei Zöliakie: « von Natur aus glutenfrei » heißt nicht « frei von Spuren ». Hafer, Buchweizen und lose verkaufte Mehle werden beim Anbau, Transport oder Mahlen häufig verunreinigt. Wenn du Zöliakie hast, wähle Produkte mit Glutenfrei-Zertifizierung.
Warum andine und amazonische Zutaten?
Die peruanischen Anden, der Amazonas und der Bergnebelwald beherbergen eine der artenreichsten Speisekammern der Erde. Lange bevor es das Wort « Superfood » gab, ernährten diese Pseudogetreide, Knollen, Früchte und Kräuter die andinen Kulturen — von Natur aus reich an Ballaststoffen, pflanzlichem Eiweiß und Antioxidantien.
Diese Zutaten bringen außerdem Aromen mit, die es sonst nirgends gibt. Unsere Seite Superfoods stellt sie einzeln vor.
Die Zutaten
Wo bekomme ich diese Zutaten?
Vieles ist inzwischen leicht zu finden: Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Teff, Chia- und Hanfsamen gibt es im Bioladen und oft auch im Supermarkt.
Die spezielleren — Kañiwa, Maca, Lucuma, violetter Mais, Ají amarillo — führen meist lateinamerikanische Lebensmittelläden, auf peruanische Produkte spezialisierte Geschäfte oder Onlinehändler.
Drei Einkaufstipps: nimm Bio, wo es geht; kaufe Mehle in kleinen Mengen, denn sie werden schnell ranzig; und achte auf die Glutenfrei-Zertifizierung, wenn du Zöliakie hast.
Wodurch lässt sich eine Zutat ersetzen, die ich nicht finde?
Fast alle unsere Rezepte vertragen Austausch. Einige Entsprechungen, die gut funktionieren:
- Kañiwa → Quinoa oder Amaranth
- Teff → Hirse oder Buchweizen
- Lucuma → eine sehr reife Banane mit einer Dattel
- violetter Mais → Heidelbeeren oder blaue Trauben, für die Farbe wie für die Anthocyane
- Ají amarillo → eine milde gelbe Chili mit etwas Paprikapulver
- Kokosmilch → Mandel-, Cashew- oder glutenfreie Hafermilch
Das Ergebnis wird nicht identisch sein, aber der Charakter des Rezepts bleibt erhalten.
Enthalten eure Rezepte Zucker?
Keinen raffinierten Zucker. Die Süße kommt aus Früchten — Datteln, Bananen, Quitten, Trockenfrüchten — und manchmal aus Honig oder Ahornsirup.
Zucker bleibt es dennoch: « ohne raffinierten Zucker » heißt nicht « ohne Zucker ». Über die gleichnamige Kennzeichnung kannst du die betreffenden Rezepte filtern.
In der Praxis
Wie lange halten sich die Zubereitungen?
Das hängt vom Rezept ab. Einige Anhaltspunkte, im luftdichten Behälter im Kühlschrank:
- Porridge und Kompott: 2 bis 3 Tage
- frische Saucen und Dips (Tahini, Ají, Joghurt): 3 bis 4 Tage
- selbst gemachte Pflanzendrinks: 3 Tage — vor dem Servieren schütteln
- Cracker und Granola: 2 bis 3 Wochen, vor Feuchtigkeit geschützt
- Sauerteigbrote: 3 bis 4 Tage, oder in Scheiben eingefroren
Beim geringsten Zweifel an Geruch, Aussehen oder Geschmack: nicht essen.
Kann man vorbereiten oder einfrieren?
Ja, bei vielen Rezepten. Porridge, Suppen, Puffer, Brote und Muffins lassen sich sehr gut einfrieren. Saucen auf Joghurt- oder Avocadobasis vertragen das Einfrieren dagegen schlecht. Taue im Kühlschrank auf, nicht bei Zimmertemperatur.
Sind die Rezepte für Kinder geeignet?
Die meisten ja. Einige Einschränkungen mit gesundem Menschenverstand:
- Honig wird vor dem ersten Lebensjahr nicht empfohlen
- Chili und scharfe Gewürze reduzieren
- ganze Nüsse bergen vor vier bis fünf Jahren Erstickungsgefahr: fein mixen
Bei einem Kind mit Allergie oder besonderer Ernährung frage deine Kinderärztin.
Und bei einer Lebensmittelallergie?
Jedes Rezept führt seine Zutaten auf, und die Kennzeichnungen weisen auf das Fehlen von Gluten, Laktose oder Soja hin.
Das Fehlen von Spuren in den Produkten, die du kaufst, können wir jedoch nicht garantieren: lies die Etiketten. Bei einer schweren Allergie lass dich von deiner Allergologin begleiten.
Die Website
Wer schreibt die Rezepte, und wie erreiche ich euch?
Die Rezepte werden für Khalysuperfoods entwickelt, gekocht und fotografiert. Die Seite Über uns erzählt, wie alles entstanden ist.
Eine Frage, ein Vorschlag, eine Rezeptidee? Schreib uns über die Kontaktseite — Rückmeldungen sind immer willkommen.
